Regel
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Hier können für gewisse Arbeitsschritte wie z. B. das Kopieren oder Löschen von CIs oder den Mailverkehr Regeln erstellt werden. Im Feld Regeltyp wird angegeben, für welche Arbeit die Regel angewendet werden soll. Es können für folgende Regeltypen Regeln erstellt werden: |
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Historie |
MailOut |
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Kopie |
Passwort |
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Löschung |
Servicelevel |
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Mailnachricht |
Standardvorgang |
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MailIn |
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Die einzelnen Regeltypen werden im Folgenden beschrieben. Historie Darüber können Mailbenachrichtigungen bei Feldänderungen in Items generiert werden. In „itemtyp“ wird der Itemname des zu überwachenden Items eingetragen. Unter „Regel“ werden die zu überwachenden Felder mit Semikolon getrennt eingetragen. Bei „Mail an“ werden die Mailadressen der zu benachrichtigenden Personen mit Semikolon getrennt eingetragen. Über die Variable [$historie] werden die Feldänderungen mit alter Wert und neuer Wert in die Mailnachricht übernommen. Kopie Im Feld Itemtyp wird angegeben für welches Item die Regel angewendet werden soll, also z. B. Desktop. Im Feld Regeltyp wird nun bei der Kopie definiert, welche Regel für welche Verbindung angewendet werden soll. Folgender Syntax wird dabei verwendet: Item(xxxx). Als Item wird das verbundene Item benannt, das bei der Ausführung der Regel davon betroffen ist. In die Klammer wird jetzt mit „+“ oder „-“ definiert, wie die Verbindung behandelt wird. Die vier Stellen bedeuten im Einzelnen:
Über einen Texteintrag mit dem Titel „nichtkopieren“ werden die Felder angegeben, deren Inhalte beim Kopieren nicht in den kopierten Datensatz übernommen werden sollen. Dies sollten mindestens alle Felder sein, die in der Itemdefinition als FelderEindeutig definiert wurden. Die Feldnamen werden mit Semikolon getrennt in das Textfeld eingetragen. Löschung: Über diese Regel wird festgelegt, welche verbundene Items beim Löschen automatisch mit gelöscht werden. Im Feld Itemtyp wird das Item ausgewählt, bei dessen Löschung die Regel angewendet werden soll. Im Feld Regeltyp wird das verbundene Item eingegeben, das beim Löschen des Ursprungs-Items mit gelöscht werden soll. Z. B. sollen beim Löschen eines Switches auch alle verbundenen Ports mit gelöscht werden. Die Löschregel greift nur, wenn das unter Itemtyp definierte Item durch einen manuellen Aufruf gelöscht wird. |
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MailIn Der Regeltyp MailIn definiert, wie eingehende Mails abweichend von der Standardverarbeitung in myCMDB3 verarbeitet werden. Es kann festgelegt werden, wie mit Mails eines bestimmten Absenders oder mit einem Bestimmten Betreff umgegangen wird. Als Regeltyp wird „MailIn“ ausgewählt. Der Ident kann frei vergeben werden. Die weiteren Felder bleiben leer. Anschließend wir ein neuer Texteintrag zur Regel angelegt. Der Text bekommt den Titel „MailIn“ Zu Beginn des Texteintrages wird in eckigen Klammern die Absenderadresse oder der Betreff eingetragen. Auf diesen Eintrag bezieht sich die Regel. Darunter können nun alle Felder der Basisdaten des Item Servicerequest und die Klassen 1 – 6 mit Werten versehen werden. Für die Workflowsteuerung können ein User oder eine Usergruppe und der Startschritt festgelegt werden. Ein Texteintrag kann damit wie folgt aufgebaut sein. Rechts finden Sie ein ausgefülltes Beispiel. Zu beachten ist, dass entweder ein User oder eine Usergruppe hinterlegt werden kann. Wird kein User oder keine Usergruppe angegeben wird die Usergruppe aus dem Workflowschritt verwendet. Wird kein Workflowschritt angegeben beginnt der Servicerequest immer im Schritt 000. |
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[Mailadresse oder Betreff] |
[name@testfirma.de] |
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Klasse1= |
Klasse1=Hardware |
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Klasse2= |
Klasse2=Server |
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Servicelevel= |
Servicelevel=silber |
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User= |
User=kmueller |
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Usergruppe= |
Usergruppe=2ndLevel |
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Schritt= |
Schritt=005 |
Eine neue Zeile beginnend mit einer eckigen Klammer zeigt einen neuen Definitionsblock für eine weitere Mailadresse oder Betreffzeile
Dazu wird auch ein Texteintrag zu der Regel benötigt. Der Texteintrag hat den Titel „MaiIn“. Im Text wird in eckigen Klammern die Mailadresse eingegeben für die diese Regel gelten soll. Darunter können wie oben beschrieben eine Klassifizierung, Felder der Basisdaten mit festen Werten, ein User oder eine Usergruppe und ein abweichender Startschritt definiert werden. Zusätzlich kann aus dem Betreff durch Angabe von Trennzeichen der Computername des Bestandsitems ausgelesen werden.
Der Texteintrag muss dazu für die Bestandserkennung wie folgt aufgebaut sein:
Bestand=tz1:Trennzeichen1pos1:Position von tz1tz2:Trennzeichen2pos2:Position von tz2
Beispiel für folgende Betreffzeile:
WARN: (TBS_FREE_PRC) on instance (dbprod) (vmdb-ora01)
In der dritten Klammer wird der Computername angezeigt. Dies muss dann wie folgt definiert werden:
Bestand=tz1:(pos1:3tz2:)pos2:3
Der Computername des Bestandes wird also zwischen der dritten offenen Klammer und der dritten geschlossenen Klammer gesucht.
Wird der Computername bei einem Bestandsitem in myCMDB3 gefunden, dann wird der neu angelegte Servicerequest mit diesem Item verbunden. Existiert zu diesem Bestandsitem bereits ein offener Servicerequest vom gleichen Absender wird kein neuer Servicerequest dazu angelegt.
MailOut
Über den Regeltyp MailOut wird eine Mail verschickt, wenn zu einem Vorgang eine neue Mail eingeht. Neben dem Regeltyp wird im Feld Mail An der Empfänger eingetragen. In das Feld Ident kommt der feste Wert „Mailbenachrichtigung“. Die weiteren Felder bleiben leer.
Der Mailtext wird anschließend in einem neuen Texteintrag zur Regel erstellt.
Der Titel lautet „Mailbenachrichtigung“. Im Textinhalt wird der Mailtext definiert. Hier kann mit den gängigen Mailvariablen gearbeitet werden (s. Platzhalter in Mailtexte).
Nach dem eigenen Mailtext wird immer der Mailinhalt der eingegangenen Mail mit ausgegeben. Der Mailbetreff lautet immer „Mailnachricht zu Vorgang [$itemid:xxxxxx]“.
Mailnachricht:
Die Regel für Mailnachricht wird verwendet um Mails zu erzeugen, wenn ein Vorgang manuell an einen anderen User oder eine Usergruppe weitergeleitet wird. Im Feld „Regel“ muss dazu „weiterleiten“ eingetragen werden.
Die Felder für Mailnachricht sind Mail An, Mail Betrifft und Mail Nachricht.
Bei Mail an kann eine feste Mailadresse oder die aus der Workflowdefinition bekannten Variablen verwendet werden.
In Mail Betrifft und Mail Nachricht kann mit Feldvariablen im Format [$Feldname] gearbeitet werden.
Passwort
Über diese Regel können Passwortrichtlinien festgelegt werden. Dazu können im Feld Regel folgende Parameter festgelegt werden:
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Lztage= |
Max. Laufzeit des Passwortes in Tagen |
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Minsz= |
Mindestanzahl Sonderzeichen |
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Maxsz= |
Maximale Anzahl Sonderzeichen |
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Minkb= |
Mindestanzahl Kleinbuchstaben |
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Maxkb= |
Maximale Anzahl Kleinbuchstaben |
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Mingb= |
Mindestanzahl Großbuchstaben |
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Maxgb= |
Maximale Anzahl Großbuchstaben |
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Minzi= |
Mindestzahl Ziffern |
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Maxzi= |
Maximale Anzahl Ziffern. |
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Minlen= |
Mindestlänge des Passwortes |
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Maxlen= |
Maximale Länge des Passwortes |
Folgende Zeichen sind grundsätzlich erlaubt:
Sonderzeichen $#+-!?=@
Ziffern 0123456789
Kleinbuchstaben abcdefghijklmnopqrstuvwxyz
Großbuchstaben ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ
Direkt nach dem Gleichzeichen wird eine Zahl angegeben. Diese beschreibt die Anzahl, Länge oder Dauer des vorgestellten Parameters. Mehrere Parameter werden durch Semikolon getrennt eingegeben.
Im Feld Info kann ein Text eingetragen werden, in dem die Meldung bei einem fehlerhaften Passwort angegeben wird. Dieser erscheint, wenn es bei der Passworterstellung einen Verstoß gegen die Passwortrichtlinien gibt.
Standardvorgang:
Über die Regel Standardvorgang werden Templates für unterschiedliche Vorgänge angelegt. Diese Regel ersetzt die alte Funktion des Standardvorfalls über das Item Standardvorfall.
In den Basisdaten der Regel wird unter „Itemtyp“ der Itemname des Vorganges eingetragen, zu dem das Template gelten soll. Unter „Regel“ wird der Name des Standardvorgangs eingetragen. Dieser Name wird später in der Auswahlliste „Standardvorgang“ beim Vorgangsitem angezeigt.
Für die genaue Definition des Template wird über die Zusatzfunktionen ein Text mit dem Titel „Defaultwerte“ angelegt.
Im Inhalt des Textes werden nun die Felder angegeben, die bei der Auswahl des Standardvorgangs automatisch befüllt werden sollen. Die Syntax lautet dabei „Feldname=Feldinhalt;“. Durch ein Semikolon getrennt können mehrere Felder aneinandergereiht werden. Bezieht sich ein Feldinhalt auf ein Auswahlfeld, wie z. B. bei der Klasse oder dem Servicelevel, ist darauf zu achten, dass die Schreibweise identisch zur Auswahl ist. Handelt es sich bei dem zu füllenden Feld um ein Auswahlfeld mit lediglich einer ja- oder nein- Auswahl, so ist hier nach „Feldname=“ ein „X“ einzutragen um den Wert auf Ja zu setzen. Sollen Texte zum Vorgang gefüllt werden wird dies mittels „Text.Texttitel=Inhalt“ erfasst. „Text“ ist dabei ein fester Begriff, „Texttitel“ und „Inhalt“ sind entsprechend frei zu wählen. Mit dem Eintrag „(oneclick);“ wird der Vorgang nach dem Speichern sofort als beendeter Vorgang angelegt. Die Reihenfolge der Felder, Texte oder (oneclick) ist beliebig.
Soll ein Standardvorgang nur für die Mitglieder bestimmter Usergruppen auswählbar sein, können mit der Regel diese Usergruppen verbunden werden. Sind keine Usergruppen mit der Regel verbunden, gilt sie für alle.
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